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Crack

Aktualisiert: · CyberSecureFox Editorial Team

Ein Crack ist eine veränderte Datei oder ein Werkzeug, das Kopierschutz oder Lizenzprüfung entfernt, damit kostenpflichtige Software ohne gültige Lizenz läuft.

Wie Cracks funktionieren

Cracker analysieren ein Programm mit Debuggern und Disassemblern und ändern den Code der Lizenzprüfung – etwa indem sie einen Sprungbefehl so patchen, dass jede Seriennummer akzeptiert wird. Gecrackte Software wird in verschiedenen Formen verbreitet:

  • eine ausgetauschte ausführbare Datei oder DLL;
  • ein Keygen, der gültig wirkende Lizenzschlüssel erzeugt;
  • ein Loader oder Aktivator, der den Schutz zur Laufzeit umgeht (etwa gefälschte KMS-Aktivatoren für Windows und Office);
  • vorgecrackte Installer auf Torrent-Seiten und in Foren.

Die Nutzung gecrackter Software verstößt in den meisten Ländern gegen Lizenzbedingungen und Urheberrecht.

Warum Cracks für die Sicherheit wichtig sind

Cracks sind einer der häufigsten Infektionswege für Privatnutzer und kleine Firmen. Der Nutzer wird aufgefordert, den Virenschutz abzuschalten, weil das Tool angeblich „fälschlich erkannt“ wird – und führt den Code des Angreifers freiwillig aus. Infostealer, Kryptominer, Remote Access Trojaner und Ransomware werden regelmäßig mit gecrackten Spielen, Grafikprogrammen und „kostenlosen“ Versionen beliebter Software gebündelt; gefälschte Crack-Downloads werden über YouTube-Videos und Suchanzeigen beworben. Gecrackte Programme erhalten zudem keine Sicherheitsupdates.

So schützen Sie sich

  • Nutzen Sie lizenzierte Software, Herstellerrabatte oder kostenlose Open-Source-Alternativen.
  • Schalten Sie niemals den Virenschutz ab, um einen Download zu starten.
  • Blockieren Sie in Unternehmen nicht freigegebene Software per Application Allowlisting.
  • Wurde ein Crack ausgeführt, gilt der Rechner als kompromittiert: Passwörter von einem sauberen Gerät ändern und das System neu installieren.
Synonyme:
Software-Crack