Wi-Fi (in Deutschland meist WLAN genannt) ist die Familie drahtloser lokaler Netzwerktechnologien nach IEEE 802.11, die Geräte mit Routern und dem Internet verbindet.
Wie Wi-Fi funktioniert
Geräte kommunizieren per Funk mit einem Access Point oder Router in den Bändern 2,4 GHz, 5 GHz und seit Wi-Fi 6E auch 6 GHz. „Wi-Fi“ ist eine Marke der Wi-Fi Alliance, die kompatible Geräte zertifiziert; entgegen einem verbreiteten Mythos steht es nicht für „Wireless Fidelity“. Seit 2018 haben die Generationen einfache Namen:
- Wi-Fi 5 – IEEE 802.11ac;
- Wi-Fi 6/6E – IEEE 802.11ax, besser bei vielen Geräten;
- Wi-Fi 7 – IEEE 802.11be, seit 2024 zertifiziert, mit Multi-Link-Betrieb und Multi-Gigabit-Geschwindigkeiten.
Warum WLAN für die Sicherheit wichtig ist
Funksignale reichen über Wände hinaus, sodass jeder in der Nähe versuchen kann mitzuhören oder sich zu verbinden. Die Geschichte der WLAN-Verschlüsselung zeigt, warum Einstellungen wichtig sind:
- WEP (1999) ist in Minuten geknackt und darf nicht mehr verwendet werden;
- WPA2 (2004) ist noch verbreitet, aber anfällig für Offline-Passwortknacken und war vom KRACK-Angriff (2017) betroffen;
- WPA3 (2018) nutzt den SAE-Handshake, der Passwortraten erschwert; frühe Implementierungen hatten die Dragonblood-Lücken.
Weitere Bedrohungen sind „Evil Twin“-Access-Points, die öffentliche Hotspots imitieren, schwache Router-Passwörter, verwundbare Router-Firmware und Angriffe auf die WPS-PIN.
Empfehlungen
- Nutzen Sie WPA3 (oder WPA2-AES) mit einer langen Passphrase; schalten Sie WPS ab.
- Aktualisieren Sie die Router-Firmware und ändern Sie das Standard-Admin-Passwort.
- Trennen Sie Gäste und IoT-Geräte in ein eigenes Netz.
- Verlassen Sie sich in öffentlichen WLANs auf HTTPS und ein vertrauenswürdiges VPN und akzeptieren Sie keine unbekannten Zertifikate.